Ärzte Zeitung, 07.03.2016

Broschüre

Tipps bei Behinderung und Demenz

KÖLN. Wer mit Demenzkranken arbeitet, sollte von der Seite auf sie zugehen, weil das weniger bedrohlich wirkt. Wichtig ist zudem die Information, ob der Kranke gerne angefasst wird oder nicht.

Diese und weitere Tipps für die verbale und non-verbale Kommunikation stammen aus der Handreichung "Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung begleiten". Die Broschüre, die von der Landesinitiative Demenz-Service NRW herausgegeben wurde, soll Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe im Umgang mit dementen geistig Behinderten unterstützen.

Die Autoren empfehlen, in einfachen Sätzen zu sprechen, um den Patienten nicht zu überfordern oder mit Reizen zu überfluten. Um Zugang zur Innenwelt der Demenzpatienten zu erhalten, sollten die in der Behinderten- und Altenhilfe Tätigen den Kranken genau zuhören und bei der Deutung von Worten und Handlungen durchaus auch kreativ sein. Bei der Gestaltung der Lebensräume geht es hingegen vor allem um Sturzprävention. (jao)

 

 

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »