Ärzte Zeitung, 04.03.2005

Immer mehr kranke Kinder

Rate der Sprachauffälligkeiten ist kontinuierlich gestiegen

DRESDEN (ddp). Sächsische Vorschulkinder haben immer öfter Gesundheitsstörungen. Bei fast jedem vierten Kind wurden 2001/2002 Sprachauffälligkeiten festgestellt, wie Gesundheitsministerin Helma Orosz (CDU) bei der Vorstellung eines entsprechenden Berichtes ihres Hauses in Dresden mitteilte.

Bei der Schuleingangsuntersuchung sei dieser Anteil seit 1994/1995, als er 16 Prozent betrug, kontinuierlich gestiegen. Zu den häufigsten Störungen gehören motorisch-koordinative Entwicklungsrückstände sowie psychovegetative Auffälligkeiten. Häufiger als früher seien Hörstörungen und Übergewicht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »