Ärzte Zeitung, 12.02.2008

Leseprojekt von Kinderärzten hat großen Erfolg

DRESDEN (dür). 200 Kinderärzten in Sachsen ist es in der ersten Phase des Projektes "Lesestart" gelungen, 19 000 Eltern mit Büchertaschen dafür zu motivieren, ihrem Kind mehr Vorlesezeit zu widmen.

Dies zeigen die ersten Forschungsergebnisse zu der dreijährigen Kampagne, an der sich auch das Sozialministerium, die Stiftung Lesen, der Ravensburger Buchverlag und das Bundesfamilienministerium beteiligen.

Die Befragung von 100 Kinderärzten und 400 Eltern zeigte, dass das Projekt Bestnoten erhält. Auf der Skala 1 bis 6 gaben die Ärzte die Note 1,7, Eltern die Note 1,8. Zehn Prozent der Eltern sagten, sie hätten erst mit Hilfe des Bücherpaketes überhaupt damit angefangen, mit ihrem Kind zu lesen. 30 Prozent wurden angeregt, öfter als vorher gemeinsam mit ihren Kindern Bücher anzuschauen.

Den beigefügten Ratgeber hatten 90 Prozent der Eltern studiert, und über 80 Prozent der Befragten gaben an, ihm auch wirklich Tipps für den Alltag entnommen zu haben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »