Direkt zum Inhaltsbereich

"Unmöglich, Babys durch Klonen zu schaffen"

KOBE (dpa). Nach Ansicht des südkoreanischen Wissenschaftlers Dr. Shin Yong Moon besteht in absehbarer Zeit keine Gefahr, daß ein geklonter Mensch zur Welt kommt.

Veröffentlicht:

"Es ist unmöglich, Babys durch reproduktives Klonen zu schaffen", sagte der Gynäkologe von der Koreanischen Nationaluniversität in Seoul in einem dpa-Gespräch. Moon gehört zu den Forschern, die 2004 erstmals einen menschlichen Embryo geklont hatten, um daraus embryonale Stammzellen zu gewinnen.

Er weist darauf hin, daß 100 geklonte menschliche Embryonen in 100 Leihmütter eingepflanzt werden müßten, um nur einen geklonten Menschen zu erhalten. Höher sei die bislang im Tierversuch ermittelte Erfolgsrate nicht. "Es ist vollkommen klar, daß dies unmöglich ist."

Zudem gebe es für ein solches Vorhaben nicht genügend Eizellen-Spenderinnen - "der zweite Grund, warum es nicht funktionieren würde". Und schließlich sei das reproduktive Klonen in Südkorea verboten, sagte Moon gestern auf dem Workshop "Stammzellen in Reproduktion und Gehirn" in Kobe in Japan.

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Lesetipps
Nahaufnahme einer männliche Hand, die die Tagesdosen an Vitaminen, Medikamenten, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln in eine Tablettenbox füllt.

© eliosdnepr / stock.adobe.com

NAKO-Studie

Jeder Vierte erhält offenbar mindestens ein inadäquates Medikament im Alter