Ärzte Zeitung, 16.01.2012

Hormon Ghrelin steuert das Essverhalten

MÜNCHEN (dpa). Wer Leckeres zu sehen bekommt, kriegt oft spontan Appetit. Warum dies so ist, haben Münchner Forscher enträtselt.

Verursacht werde der Effekt vom appetitanregenden Hormon Ghrelin, teilt das Max-Planck-Institut für Psychiatrie mit. Bei optischer Stimulation werde es verstärkt ausgeschüttet.

Wer Bilder leckerer Speisen sehe, gerate daher in Versuchung zu essen - auch, wenn er keinen Hunger habe (Obesity 2012; online 12. Januar).

In Hungerphasen steigt der Ghrelin-Spiegel im Blut, nach dem Essen sinkt er ab. Das Hormon steuert das Essverhalten und körperliche Prozesse zur Nahrungsverwertung.

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Adipositas (1887)

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