Ärzte Zeitung, 11.12.2014

Säuglingsernährung

DHA warnt vor Muttermilch aus dem Web

BONN. Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys. Von gespendeter Muttermilch, die etwa über private Milchbörsen im Internet angeboten wird, rät die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) einer Mitteilung zufolge jedoch ab.

"Wer nicht stillen kann oder zu wenig Milch hat, sollte auf Nummer sicher gehen und auf moderne Säuglingsnahrung zurückgreifen", so Erhard Hackler, Vorstand der DHA. "Diese kommt der Muttermilch in ihrer Wirkung schon sehr nah. Für allergisch vorbelastete Kinder ist hypoallergene Säuglingsnahrung , die ihre allergievorbeugende Wirkung in wissenschaftlichen Studien bewiesen hat, die einzig sichere Alternative zur Muttermilch."

Ganz anders als bei den privaten Milchbörsen stellt sich die Situation an Frauenmilchbanken dar, die von Kinderkliniken betrieben werden. In Deutschland gibt es derzeit dreizehn solcher Abgabestellen für Muttermilchspenden. Die Adressen der in Deutschland etablierten Frauenmilchbanken finden Interessierte unter: www.europeanmilkbanking.com/germany.html (eb)

 

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »