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Asthma in Kürze

Hochgebirgsklima mindert Symptome

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Patienten mit Asthma bronchiale profitieren offenbar von einem Aufenthalt in Hochgebirgsklima, das heißt in Höhenlagen von mehr als 1500 m. Die Asthma-Symptome verringern sich bei einem Aufenthalt in Hochgebirgskliniken, und der Verbrauch an Medikamenten, besonders an Kortikoiden, sinkt. Das belegen die Ergebnisse mehrerer Studien mit Jugendlichen und Erwachsenen mit Asthma (Pneumologie 62, 2008, 170). (ikr)

Nach Thermoplastie weniger Exazerbationen

Patienten mit Asthma haben mehr symptomfreie Tage und weniger Exazerbationen, wenn sie mit Thermoplastie behandelt werden (Dtsch Med Wochenschr 133, 2008, 737). Hierbei wird in drei bronchoskopischen Sitzungen thermische Energie auf die Bronchialwände appliziert. Durch die Hitze reduziert sich die glatte Muskulatur im Bereich der zentralen Atemwege. Diese Art der Muskulatur hat anscheinend große Bedeutung für die Asthma-Pathogenese. (ikr)

Höheres Asthmarisiko bei früher Keimbesiedelung

Die Asthma-Prävalenz im Alter von fünf Jahren ist signifikant erhöht, wenn im ersten Lebensmonat die Atemwege mit S. pneumoniae, H. influenzae oder M. catarrhalis besiedelt waren. Das hat eine dänische Studie ergeben (NEJM 357, 2007, 1487). Besiedlung mit S. aureus hat das Asthmarisiko nicht erhöht, wie die Forscher berichten. Sie entnahmen 321 Kindern im Alter von einem Monat Proben aus der Hypopharynxregion. (ikr)

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