Ärzte Zeitung, 01.12.2011

Klimawandel bedroht vor allem COPD-Patienten

BERLIN (dpa). Durch die globale Erwärmung sind auch Menschen in Deutschland immer stärker von Hitzewellen bedroht. Sie müssen besser geschützt werden, sagt Professor Christian Witt von der Berliner Charité.

So waren bei der Hitzewelle 2003 in Europa bis zu 70.000 gestorben. Vor allem Patienten mit COPD oder Nierensteinen seien bedroht, betont der Lungenexperte.

Bei den Hitzewellen seien die meisten Menschen nicht an Herzinfarkt oder Kreislaufkollaps gestorben, sondern weil die Lunge versagte. Notwendig seien etwa Frühwarnsysteme für Risikopatienten, damit die sich bei Hitze nicht in Gefahr bringen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »