Ärzte Zeitung, 13.07.2015

RKI mahnt

Wachsam sein bei Mers

BERLIN. Anlässlich des Mers-Ausbruchs in Südkorea und von Erkrankungen in China, Thailand und auf den Philippinen warnt das Robert Koch-Institut (RKI) vor weiteren importierten Fällen auch in Deutschland.

Besonders bei Patienten mit schwereren Atemwegs-Erkrankungen sollten Ärzte erfragen, ob diese vor Kurzem in Ländern der arabischen Halbinsel (oder angrenzenden Ländern) gewesen sind. Auch ein möglicher Kontakt mit Einrichtungen des Gesundheitswesens in Südkorea sollte erfragt werden, betont das RKI (Epi Bull 2015; 28: 266).

Werde ein Primärfall übersehen, könne es rasch zu Folgefällen kommen.

Unterdessen sehen Forscher der Uniklinik Bonn und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) einen Erfolg auf dem Weg zu einem Mers-Impfstoff. Antikörper aus Blut von Rekonvaleszenten haben ganz verschiedene Virusvarianten neutralisiert. Dies könnte für eine vereinfachte Impfstoffentwicklung sprechen. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »