Ärzte Zeitung, 20.05.2009

Strahlen gegen die Makuladegeneration

LEIPZIG (ars). Eine neue Therapie bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration untersuchen derzeit Forscher um Professor Peter Wiedemann aus Leipzig.

Sie führen eine Strahlenquelle mit dem Radioisotop Strontium 90 ins Auge, die Elektronen abgibt und so sprossende Blutgefäße zerstört. Ein Zwischenergebnis bei 175 Patienten nach 18 Monaten ergab: Bei 44 Prozent hatte sich das Sehvermögen auf der Sehtafel um drei Zeilen verbessert. Nach einer kleinen Studie lässt sich so auch die Zahl der Injektionen von Angiogenese-Hemmern reduzieren.

Lesen Sie dazu mehr:
Special "Best Agers im Blick"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »