Ärzte Zeitung, 17.03.2015

Demenz

WHO-Konferenz für internationale Kooperation

GENF. Nach Schätzungen der WHO wird die Zahl der Demenzkranken von heute weltweit etwa 47,5 Millionen Betroffenen auf 75,6 Millionen im Jahr 2030 steigen. Bis 2050 werde sich die Zahl der Demenzkranken auf 135,5 Millionen sogar verdreifachen, so die WHO am Montag anlässlich ihrer zweitägigen globalen Ministerkonferenz zu Demenz. Dabei erörtern Mediziner, Forscher und Politiker Möglichkeiten einer verstärkten internationalen Kooperation.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) wird dazu am Dienstag eine Rede halten. Betroffenen könnte mehr Hilfen gewährt werden, so die WHO. Dazu gehörten mehr Bemühungen um Früherkennung und die gezielte Behandlung physischer Leiden, die mit Demenz einhergehen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Europäische Impfwoche - Same procedure as last year!

Heute starten die Europäischen Impfwochen. Am Beispiel Masern werden beträchtliche Defizite in Deutschland deutlich - und dass es seit Jahren kaum Fortschritte gibt. mehr »

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen und Opposition weht scharfer Gegenwind. mehr »