Ärzte Zeitung, 19.04.2011

Schlafmangel verringert Insulinsensitivität

MAINZ (MUC/spa). Ausreichende Nachtruhe fördert die Gesundheit. Aktuelle Studien zur Schädlichkeit von Schlafmangel bei Gesunden und bei Diabetikern hat Professor Stephan Martin aus Düsseldorf beim Diabetes Update in Mainz vorgestellt.

So reduzierte bereits eine Nacht mit nur vier Stunden Schlaf die Insulinsensitivität bei Typ-1-Diabetikern und bei gesunden Testpersonen (Diab Care 2010; 33: 1573). Zudem gerät der übrige Hormonhaushalt durcheinander.

Schlafmangel führte zur Senkung des Adiponektin- und morgendlichen Cortisolspiegels sowie zum Anstieg des Leptins am Morgen. Die Folge kann ein erhöhtes Herz-Kreislaufrisiko und gesteigertes Appetitgefühl sein. Weitere Studien deuten darauf hin, dass das Abnehmen mit genug Schlaf leichter fällt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »