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Übergewicht und Diabetes

Frühe Zucker-Prägung hält wohl ein Leben lang

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BREMEN. Kinder, die selbst gezuckerte Früchte oder Milchprodukte konsumieren, haben langfristig ein höheres Risiko für Übergewicht und neigen stärker dazu, diese erlernte ungesunde Ernährungsweise beizubehalten.

Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam nach Auswertung der Daten von mehr als 16.000 Kindern, die an der europäischen IDEFICS-Studie zu kindlichem Übergewicht teilgenommen hatten, teilt das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS mit.

Ein großer Teil der Kinder, wurde dabei im Rahmen der vom BIPS geleiteten Studie nach zwei Jahren erneut untersucht, um zeitliche Veränderungen zu identifizieren.

Die Forscher vermuten, dass die Prägung des Geschmacks, die Menschen besonders in jungen Jahren erfahren, eine wichtige Rolle spielt.

Wer also schon als Kind häufig Süßes isst, greift auch später häufiger zu zuckerhaltigen Lebensmitteln und erhöht sein Risiko, Übergewicht und Stoffwechselstörungen zu entwickeln.

Die Forscher empfehlen daher, auf Zucker, Honig und Instantpulver zum Süßen von Früchten und Milchprodukten weitgehend zu verzichten.

Sinnvoller sei es, den Kindern ganz bewusst eine hohe Geschmacksvielfalt anzubieten, um der großen Langeweile am Esstisch und einer monotonen und damit auch ungesunden Lebensmittelauswahl in späteren Jahren vorzubeugen. (eb)

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