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CRP ist wichtiger Prognosemarker für KHK-Risiko

HAMBURG (grue). Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein mindestens so aussagekräftiger Prognosefaktor für das KHK-Risiko wie die klassischen Lipidmarker. Und auch nach einem akutem Koronarereignis sind erhöhte CRP-Werte ein Warnsignal.

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Das CRP gilt seit einigen Jahren als wichtiger Risiko- und Prognosemarker für Atherosklerose. Das gilt besonders für Patienten ohne erhöhte Lipid-Werte. Bei gesunden Frauen korreliert der CRP-Wert sogar stärker mit dem KHK-Risiko als der LDL-Wert, so ein Ergebnis der Women’s Health Study.

Darauf hat Professor Wolfgang König von der Universität Ulm auf einer Veranstaltung von Aventis in Hamburg hingewiesen. Die CRP-Spiegel sollten etwa dann gemessen werden, wenn Patienten etwa wegen Diabetes, Hypertonie, Übergewicht oder Rauchen ein mittleres kardiovaskuläres Risiko haben.

Weil der CRP-Wert schwanken kann, wird der Wert zweimal im Abstand von mindestens zwei Wochen bestimmt. Werte unter 1 mg/l bedeuten ein niedriges KHK-Risiko, Werte über 3 mg/l ein hohes Risiko, sagte König. Liegt der CRP-Wert wiederholt über 10 mg/l, kann eine Entzündung vorliegen und der Patient sollte weiter untersucht werden, so der Kardiologe.

Die Produktion von CRP kann noch nicht gezielt gebremst werden. Allerdings senken mehrere Substanzen indirekt den CRP-Spiegel, weil sie Gefäßwandschäden eindämmen. Dazu gehören ASS, Statine und ein ACE-Hemmer wie Ramipril, erläuterte der Kardiologe. Diesen Wirkstoff bietet das Unternehmen als Delix® protect an.

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