Ärzte Zeitung, 05.03.2012

Gen gegen Herzschwäche: Therapie kommt voran

HANNOVER (eb). Eine Entdeckung verbessert die Chance, dass eine Gentherapie, die derzeit gegen Herzschwäche klinisch geprüft wird, in den nächsten fünf Jahren mehr Einsatzmöglichkeiten findet.

Dabei wird den Patienten das Gen SERCA2a gespritzt. Es gelangt in die Herzzellen und normalisiert dort den Kalziumspiegel, der bei Herzschwäche gestört ist.

Den Mechanismus der Kalzium-Regulation steuern bestimmte kurze Ribonukleinsäureketten: die mikroRNA. Herausgefunden haben das Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover mit isolierten Ratten-Herzzellen (Eur Heart J 2012; online 23. Februar).

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