Ärzte Zeitung, 17.03.2011

Hörschaden durch MP3-Player zeigt sich im MEG

NEU-ISENBURG (MUC/eb). Hören Jugendliche häufig über Ohrstöpsel laute Musik, schadet das bekanntlich ihrem Gehör. Die Fähigkeit, ein bestimmtes Geräusch aus Hintergrundgeräuschen herauszuhören, ist bei ihnen stark eingeschränkt.

Der Gehörschaden ist aber nicht mit normalen Hörtests, sondern nur mittels Magnetoenzephalografie (MEG) feststellbar, haben Forscher der Uni Münster und ihre Kollegen in Japan herausgefunden (PLoS ONE 2011; 6 / 3: e17022).

Sie hatten mit MEG 26 Jugendliche untersucht, von denen die Hälfte regelmäßig laute Musik über Ohrstöpsel hört.

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