Ärzte Zeitung, 14.04.2011

Rückgang von Sexualstörungen bei Frauen

NEU-ISENBURG (eb). Immer mehr Männer haben funktionelle Funktionsstörungen. Bei den Frauen ist es jedoch umgekehrt: Bei ihnen sinkt einer aktuellen Studie zufolge die Zahl derer, die mangelndes sexuelles Verlangen, Störungen der sexuellen Erregbarkeit oder schmerzhaften Geschlechtsverkehr haben.

Das hat die Auswertung der Versichertendaten der KKH-Allianz von 2006 bis 2009 ergeben. 2009 ließen sich demnach rund 29.000 KKH-Versicherte aufgrund der Diagnose "sexuelle Funktionsstörungen" ambulant behandeln

 Bei den Männer stieg die Rate der Betroffenen um 13 Prozent, und bei den Frauen ging sie um 15 Prozent zurück (Frauenarzt 2011; 52 196).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »