Ärzte Zeitung, 11.01.2005

Stammzellen für HIV-Infizierte mit Lymphomen

CHICAGO (ple). HIV-Infizierte mit einem durch die Infektion begünstigten Hodgkin- oder Non-Hodgkin-Lymphom können wie Nicht-Infizierte von einer Transplantation eigener Knochenmark-Stammzellen profitieren. Dies geht aus den Ergebnissen einer US-Studie in Chicago in Michigan hervor (Blood 105/2, 2005, 874).

Wie die Ärzte um Professor Sonali Smith von der Uniklinik berichten, ließ sich bei 17 von 20 Patienten eine anhaltende Remission erreichen.

Die meisten Patienten erhielten nach der Stammzell-Entnahme aus dem Knochenmark eine Hochdosis-Chemotherapie und während der Krebstherapie weiterhin die antiretrovirale Therapie. Die HIV-Infektion verschlechterte das Therapie-Ergebnis nicht.

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