Ärzte Zeitung, 24.03.2005

Patientin mit Tollwutverdacht ist gestorben

HEIDE/MARBURG (dpa). Die möglicherweise mit dem Tollwut-Erreger infizierte Patientin aus Schleswig-Holstein ist gestorben. Bislang habe sich der Tollwutverdacht nicht erhärtet, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Dithmarschen in Heide.

Näheren Aufschluß soll eine Obduktion liefern. Die 39jährige Frau war am 7. März mit einer Hirnschwellung ins Krankenhaus eingeliefert worden (wir berichteten).

Der Tollwut-Patient in Marburg ringt gut fünf Wochen nach Beginn einer neuartigen Behandlung weiter mit dem Tod. Der 45 Jahre alte Patient hatte in der Neujahrsnacht Niere und Bauchspeicheldrüse einer Spenderin erhalten, die sich mit dem Virus infiziert hatte.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »