Ärzte Zeitung, 17.09.2015

Indien

Dengue-Fieber lähmt Neu Delhi

NEU DELHI. In der indischen Hauptstadt gibt es gerade den schlimmsten Ausbruch von Dengue-Fieber der letzten fünf Jahre, meldet BBC News.

Mehr als 1800 Erkrankungen seien in den vergangenen Wochen registriert worden, verglichen mit 1695 Fällen im Jahr 2010. Aktuell gab es auch fünf Todesfälle. Die Kliniken der Stadt seien überfüllt, Notfalldienste überlastet.

Die Stadtverwaltung habe 1000 zusätzliche Betten in Kliniken aufstellen lassen, nachdem ein Elternpaar Selbstmord begangen hatte, weil der siebenjährige Sohn an Dengue-Fieber gestorben war.

Mehrere Krankenhäuser hätten wegen Überfüllung die Aufnahme des kranken Kindes verweigert. Reisende in die Stadt sollten sich vor den Überträgermücken schützen. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (14915)
Reisemedizin (1751)
Organisationen
BBC (448)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »