Ärzte Zeitung online, 21.09.2015

RKI

Infos zu ungewöhnlichen Infektionen bei Flüchtlingen

BERLIN. Vor ungewöhnlichen Infektionskrankheiten bei akut behandlungsbedürftigen Flüchtlingen warnt das Robert Koch-Institut (RKI). Das Spektrum möglicher Krankheiten reicht von Malaria über Tetanus und Meningitis bis hin zu Tuberkulose. Frühe Symptome der Krankheiten sind oft unspezifisch und leicht zu übersehen: etwa Fieber, Krankheitsgefühl, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Eine Ausbreitung in die Allgemeinbevölkerung sei zwar sehr unwahrscheinlich; einzelne Übertragungen seien bei engem Kontakt aber möglich. Das RKI hat eine Liste möglicher Krankheiten nach Herkunftsregionen der Flüchtlinge zusammen gestellt, mit Symptomen, Inkubationszeiten und mögliche Ausbreitungsgefahren (Epi Bull 2015; 38: 413). (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[22.09.2015, 14:46:35]
Dr. Joachim Malinowski 
ungewöhnlichen Infektionen bei Flüchtlingen
Ich bin beeindruckt, wie "schnell" das RKI auf diese seit Wochen andauernde Flüchtlingswelle mit diesen Informationen reagiert. Gibt es einen Grund für die jetztigen Warnhinweise?

Sind die bisher untergebrachten Flüchtlinge top gesund gewesen? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Ärzte wollen nicht klein beigeben

Beim bundesweiten Protesttag gegen das Terminservicegesetz haben sich niedergelassene Ärzte über alle Fachgruppen einig in ihrer Ablehnung gezeigt. mehr »

Dicke Luft um Grenzwerte

In die Debatte um gesundheitliche Auswirkungen von Luftschadstoffen haben sich weitere Politiker und Ärzte eingeschaltet. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sieht keinen Anlass, die Grenzwerte zu verändern. mehr »