Ärzte Zeitung, 11.06.2014

HCV-Therapie

Merck & Co. holt sich neue Optionen

WHITEHOUSE STATION. Merck & Co. (in Europa MSD) will das US-Biotechunternehmen Idenix übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde vom Management beider Firmen bereits unterzeichnet.

Für die auf Hepatitis-C-Medikamente spezialisierte Idenix will Merck 3,85 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro) in bar zahlen.

Laut Mitteilung vom Montag erhofft sich Merck eine Ergänzung des eigenen HCV-Portfolios und Fortschritte bei der Entwicklung einer oralen, interferon- und ribavirinfreien HCV-Therapie.

Die vielversprechendsten Idenix-Kandidaten seien zwei Nukleotid-Analoga (IDX 21437 und IDX 21459) sowie der NS5A-Hemmer Samatasvir. Mercks derzeit fortgeschrittenste HCV-Option ist die Kombi eines NS3/4A-Hemmers mit einem NS5A-Hemmer (MK-5172/MK-8742). (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »