Ärzte Zeitung, 09.11.2015

Boostedt

Norovirus grassiert in Flüchtlingsheim

BOOSTEDT. In einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im schleswig-holsteinischen Boostedt gibt es einen Ausbruch mit Noroviren. Mehr als hundert Asylsuchende seien erkrankt, teilte der Kreis Segeberg am Montag mit. Dem Sicherheits- und Sanitätsdienst seien Desinfektionsmittel und Schutzkleidung übergeben worden.

In den Gebäuden der ehemaligen Rantzau-Kaserne leben nach Angaben der zuständigen Polizeibehörde aktuell 1780 Flüchtlinge. Das Gesundheitsamt weiß seit Freitag von den Erkrankungen. Eine Gefährdung für die Allgemeinbevölkerung bestehe nicht, hieß es. Noroviren sind äußerst kontagiös. Sie verursachen Brechdurchfälle, die sehr plötzlich beginnen, aber meist binnen weniger Tag folgenlos ausheilen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum heutigen Welt-Diabetestag zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »