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Hohe Trefferquote

Hunde erschnüffeln Malaria-Infizierte

Fußgeruch mit positivem Effekt: In einer Studie konnten Spürhunde Kinder, die sich mit Malaria infiziert haben, am Geruch der Socken erkennen.

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Die Spürnase eines Hundes: Die Trefferquote der Hunde lag bei erstaunlichen 70 Prozent.

Die Spürnase eines Hundes: Die Trefferquote der Hunde lag bei erstaunlichen 70 Prozent.

© Aleksei / stock.adobe.com (Symbolbild)

DURHAM. Hunde mit ihren sensiblen Nasen können darauf trainiert werden, Malaria-Infizierte an ihrem Geruch zu erkennen. Das berichten Wissenschaftler der University Durham.

Die Ergebnisse hat das Team um Professor Steve Lindsay nun beim Jahreskongress der American Society of Tropical Medicine and Hygiene vorgestellt.

Für ihre Studie ließen die Forscher Hunde an insgesamt 175 Sockenpaaren schnüffeln. Die Proben stammten von Kindern zwischen 5 und 14 Jahren aus Gambia, die die Socken über Nacht getragen hatten. 30 der Kinder waren nachweislich mit dem Malaria-Erreger Plasmodium falciparum infiziert.

Die Trefferquote der Hunde war erstaunlich: 70 Prozent der Proben von infizierten Kindern wurden von den Tieren korrekt identifiziert, berichtet die Universität. Auch hätten die Hunde 90 Prozent der gesunden Kinder korrekt erkannt.

Noch besser: Infizierte am Körpergeruch zu erkennen

Um die Verbreitung von Malaria zu stoppen, ist es wichtig, infizierte Personen ohne Krankheitssymptome zu erkennen und zu behandeln, bevor sich weitere Personen infizieren können.

„Ein Ziel könnte sein, solche Hunde beispielsweise an Flughäfen einzusetzen, ähnlich wie Drogenhunde“, wird Lindsay in der Mitteilung der Universität zitiert.

Allerdings müssten die Spürhunde darauf trainiert werden, Infizierte nicht nur am Geruch ihrer Socken, sondern direkt an ihrem Körpergeruch zu erkennen.

Dann allerdings stellten sie eine einfache und schnelle Option dar, Infizierte zu erkennen – ganz ohne Bluttest, Labor und dem benötigten medizinischen Fachpersonal. (bae)

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