Ärzte Zeitung, 10.11.2009

Impfstoff in Brandenburg ist jetzt erhältlich

Impfstoff in Berlin ist jetzt erhältlich

POTSDAM (ami). In Brandenburg haben das Gesundheitsministerium und die KV gemeinsam zur Impfung gegen Schweinegrippe aufgerufen. Seit Montag steht die Vakzine in den Apotheken für die Impfungen der breiten Bevölkerung bereit. Die Niedergelassenen könnten jetzt mit den Impfungen beginnen.

Der gesamte Impfstoff soll jedoch erst bis Februar 2010 geliefert werden. Daher appellierten KV und Ministerium an die Impfwilligen, sich in Geduld zu üben. Die Arztpraxen sollten jetzt bitte nicht "überrannt" werden, so Gesundheitsstaatssekretär Daniel Rühmkorf (Die Linke).Auf der Website der KV Brandenburg sind unter www.kvbb.de derzeit mehr als 500 Arztpraxen aufgeführt, die an der Impfung mitwirken.

Nach Schwarks Angaben nehmen jedoch auch viele Ärzte die Impfungen vor, die dort nicht verzeichnet sind. Der KV-Vorstand empfahl den Impfwilligen, sich telefonisch bei ihrem Arzt zu erkundigen, ob und wann er impft. In einigen Regionen, nehmen noch nicht genug Praxen an der Impfung teil. Dort werben KV und Ministerium nun gemeinsam um die Mitwirkung der Ärzte. Das Honorar beträgt jeweils fünf Euro für eine Impfung.

Auch die KV Sachsen hat über das Wochenende alle Ärzte per Fax aufgefordert, sich an der Impfung der Bevölkerung zu beteiligen. Zugleich wurden die Kollegen zu ihrer Bereitschaft befragt, an der Impfung teilzunehmen, sagte die stellvertretende KV-Vorsitzende Dr. Ulrike Schwäblein-Sprafke. Die KV will in der nächsten Zeit die Namen der impfwilligen Ärzte ins Netz stellen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »