Ärzte Zeitung, 04.03.2009

IQWiG-Vorbericht zur Therapie bei Sarkomen

KÖLN (ple). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln hat den Vorbericht zur autologen Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen veröffentlicht. Das Institut kommt in dem 143-Seiten-Vorbericht zu dem Schluss, dass "die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Berichts verfügbare Evidenz nicht ausreicht, um einen möglichen zusätzlichen Nutzen oder Schaden der autologen Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen ableiten zu können".

Es gebe derzeit weder einen Beleg noch einen Hinweis für einen Nutzen der Transplantation bei Weichteilsarkomen. Außerhalb von kontrollierten klinischen Studien erscheine deshalb derzeit eine Anwendung der Therapie bei Weichteilsarkomen nicht vertretbar. Interessierte Personen und Institutionen können bis 31. März 2009 Stellungnahmen abgeben.

www.iqwig.de

Topics
Schlagworte
Krebs (10358)
Onkologie (7874)
Organisationen
IQWiG (1155)
Krankheiten
Transplantation (2187)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »