Ärzte Zeitung, 15.06.2011

Tai Chi tut auch Kranken mit Chemotherapie gut

COLUMBIA (ple). Auch chemotherapeutisch behandelte Krebspatientinnen profitieren - wie etwa alte, sturzgefährdete Menschen - offenbar von Tai Chi.

Dr. Stephanie Reid-Arndt von der Universität von Missouri in Columbia hat Hinweise auf den Nutzen der chinesischen Kombination aus Meditation, ganzheitlicher Gesundheitsübung und innerer Kampfkunst in einer Pilotstudie mit Krebspatientinnen überprüft.

Sie nahmen über zehn Wochen zweimal pro Woche an jeweils 60-minütigen Tai-Chi-Übungen teil (Compl Ther Clin Pract online, 12. März).

Neuropsychologische und kognitive Funktionen hätten sich deutlich gebessert, so Reid-Arndt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »