Ärzte Zeitung, 03.03.2015

Leukämie

Was sind die Spät- und Langzeitfolgen?

LEIPZIG. Eine Studie an der Universität Leipzig untersucht die Spät- und Langzeitfolgen von Leukämie und verwandten Blutkrankheiten.

Dabei sollen Einflüsse auf die psychische und körperliche Gesundheit sowie die Lebensqualität der Patienten bis zu 15 Jahre nach der Erkrankung identifiziert werden, teilt die Uni Leipzig mit.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. fördere das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt mit über 190.000 Euro. Für die Studie sollen 1000 Menschen schriftlich befragt werden, die innerhalb der vergangenen 15 Jahre an Leukämie erkrankten.

Die Wissenschaftler interessiere weiterhin, welche medizinischen und psychosozialen Versorgungsangebote die Patienten in Anspruch nehmen und wie zufrieden sie mit der erhaltenen Unterstützung sind.

Ziel sei es, eine möglichst optimale, bedarfsgerechte Behandlung und Betreuung herauszuarbeiten. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »