Ärzte Zeitung, 27.04.2012

Martin-Wienbeck-Preis für zwei Forscher

Martin-Wienbeck-Preis an zwei Forscher verliehen

Ehrung für Arbeiten auf dem Gebiet der (Patho-)- Physiologie der Motilität des Magen-Darmtraktes.

WIESBADEN (eb). Für ihre Forschungen auf dem Gebiet der Motilität des Magen-Darmtraktes sind Privatdozentin Dr. Jutta Keller und Professor Michael Schemann mit dem Martin-Wienbeck-Preis ausgezeichnet worden.

Der von Shire Deutschland gestiftete und mit 8000 Euro dotierte Preis wurde jetzt erstmalig verliehen. Er geht zu gleichen Teilen an die beiden Preisträger. Die Verleihung fand im Rahmen des Internistenkongresses in Wiesbaden statt.

Keller wurde für ihre Arbeit zu "Gastrointestinale Motilitätsstörungen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen" ausgezeichnet, Schemann erhielt den Preis für sein Forschungsprojekt "Proteasen vermittelte Nervensensibilisierung bei Reizdarm", teilt das Unternehmen mit.

Die beiden Preisträger seien aus insgesamt fünf Bewerbern ausgewählt worden. Bewertet wurden Wirkung und Nachhaltigkeit, Wissenschaftliche Kriterien (Objektivität, Validität, Reliabilität, Originalität) und das persönliche Engagement der Wissenschaftler.

Der Martin-Wienbeck-Preis wird jährlich an deutschsprachige medizinische Forscher verliehen, die sich klinisch und/oder wissenschaftlich mit einer auch international herausragenden Arbeit auf dem Gebiet der (Patho-)Physiologie der Motilität des Magen-Darmtraktes und seiner nervalen Steuerung ausgezeichnet haben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »