Ärzte Zeitung, 02.07.2015

An Prof. Stephan Herzig

Preis der Deutschen Leberstiftung vergeben

HANNOVER. Prof. Stephan Herzig, Institut für Diabetes und Krebs, Neuherberg/Helmholtz Zentrum München, hat den mit 7500 Euro dotierten Preis der Deutschen Leberstiftung 2015 erhalten. Herzig hat mit seinem Team eine intrahepatische microRNA identifiziert, die wichtig für die Regulation der Kortikoid-/Triglycerid-Spiegel ist, teilt die Stiftung mit.

Die zentrale Rolle der microRNA-379 habe in Mausmodellen gezeigt werden können. Zudem sei der intrahepatische microRNA-379-Spiegel auch mit Kortikoid- und Triglycerid-Spiegeln bei dickleibigen Menschen assoziiert gewesen und so die microRNA-379 als mögliches neues Target für die Therapie bei metabolischem Syndrom und NASH identifiziert worden (EMBO Journal 2015; 34 (3): 344-360).

Die Deutsche Leberstiftung wird den Preis für eine herausragende Publikation auch im Jahr 2016 vergeben, heißt es in der Mitteilung der Deutschen Leberstiftung. Gestiftet werde er erneut von der Norgine GmbH, Marburg.

Bei Fragen zur Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter 0511 - 532 6819 oder per Mail an info@deutsche-leberstiftung.de zur Verfügung. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »