Ärzte Zeitung, 19.10.2009

ADHS-Erkrankung belastet die gesamte Familie

KÖLN (eb). Eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eines Kindes hat Auswirkungen auf das persönliche Leben der Eltern, die Beziehung der Partner untereinander sowie auf das gesamte familiäre Umfeld.

Das ist nach Angaben des Unternehmen Shire plc eine der Kernbotschaften einer von ihm unterstützten Erhebung. Im Rahmen dieser Studie sind mehr als 500 Eltern und Erziehungsberechtigte von ADHS-Kindern in vier europäischen Ländern befragt worden. Besonders viele Abstriche müssen die Erziehungsberechtigten offenbar im Hinblick auf die eigenen Bedürfnisse machen. In Deutschland geben 54 Prozent an, durch die Erkrankung weniger Zeit für sich zu haben. 46 Prozent empfinden das Gleiche in Bezug auf die Zeit, die sie mit dem Partner verbringen können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »