Ärzte Zeitung, 10.09.2010

Stress macht Gehirn hypervigilant

CALGARY (mut). Stress macht das Gehirn empfänglicher für mehr Stress - woran das liegt, haben nun kanadische Forscher herausgefunden. So gelangen bestimmte Substanzen als Folge von Stressreaktionen ins Gehirn, die Neurone sensitiver auf Stress-Botenstoffe reagieren lassen. Noch eine Woche nach einer starken Stressreaktion reagieren die Nervenzellen verstärkt auf diese Botenstoffe und machen das Gehirn hypervigilant, berichtet die Uni in Calgary.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »