Ärzte Zeitung, 14.04.2011

Hoffnung für Kinder mit seltenem Gendefekt

FRANKFURT/MAIN (eb). Die Juvenile Neuronale Ceroid-Lipofuszinose (JNCL) beginnt etwa zur Zeit der Einschulung mit einer Sehschwäche. Dies ist das erste Symptom einer fortschreitenden Zerstörung der Gehirnzellen.

Bisher gibt es keine Therapie. Das Team um Dr. Mika Ruonala erforscht seit vier Jahren an der Goethe-Universität, welche Folgen der zugrunde liegende Gendefekt auf der zellulären Ebene hat.

Inzwischen haben die Forscher genügend Angriffspunkte für Medikamente gefunden, so dass sie nun in Kooperation mit der Harvard Medical School in Boston ein Screening für Wirkstoffe beginnen können.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »