Ärzte Zeitung, 12.08.2016

Spina bifida aperta

Schon im Mutterleib operiert

HEIDELBERG. Ein interdisziplinäres Team am Uniklinikum Heidelberg hat ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib wegen einer Spina bifida aperta operiert.

Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am 9. August per Kaiserschnitt zur Welt kam.

Die vor dem Eingriff im Ultraschall erkennbaren deutlichen Veränderungen am Gehirn des Kindes bildeten sich noch während der Schwangerschaft zurück.

"Das ist ein riesiger Erfolg, der nur durch intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich war", so Sohn in der Mitteilung der Uniklinik. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »