Ärzte Zeitung, 03.05.2012

Neues Projekt gegen Depressionen

LÜBECK (ras). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Entwicklung und Evaluation eines E-Mental-Health Programms für Menschen mit leicht- bis mittelgradigen depressiven Symptomen vergeben.

Den Auftrag hat die die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Lübeck erhalten. Das Projekt ist in enger Kooperation mit den Universitäten Bern, Bielefeld, Hamburg, Tübingen und Trier im April 2012 angelaufen.

Das BMG fördert das Projekt mit 450.000 Euro. Ziel ist es, Betroffenen beim Auftreten von depressiven Symptomen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfen anzubieten.

Dazu soll ein Programm zur Förderung des Selbstmanagements auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien evaluiert werden.

Erforscht werden soll zudem, ob durch ein frühzeitig ansetzendes E-Mental-Health-Angebot Verhaltensänderungen erreicht werden können, die die Entwicklung schwerer Depressionen verhindern.

www.online-studie-depression.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »