Ärzte Zeitung App, 04.11.2014

Exoskelette

Leichter Roboteranzug macht Querschnittgelähmte mobil

BOCHUM. Exoskelettsysteme helfen bei der Rehabilitation von Querschnittgelähmten. Das haben die Chirurgen Dr. Mirko Aach und Oliver Cruciger aus Bochum in einer interdisziplinären Pilotstudie nachgewiesen. Für ihre Forschungsarbeit zu diesem neurorobotalen Bewegungstraining haben sie den mit 10.000 Euro dotierten Herbert-Lauterbach-Preis 2014 des Klinikverbundes der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten.

Das in Japan entwickelte Exoskelett HAL (Abkürzung für Hybrid Assistive Limb) ist ein leichter Roboteranzug, der den Körper stabilisiert und durch Nervenimpulse des Patienten gesteuert wird. Regelmäßiges Training mit steigert die Mobilität, intensiviert den Muskelaufbau und fördert das Nervensystem rückenmarkverletzter Patienten, teilt die Uniklinik Bergmannsheil mit. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »