Ärzte Zeitung, 10.11.2010

Zellulose-Implantat zur Knorpelregeneration

JENA (eb). Mit winzigen Konstrukten wollen Forscher aus Europa und der Uni Jena die Knorpelregeneration bei Arthrose- und Arthritis-Patienten anregen. Bisherige Produkte würden nicht mit den Knochen verwachsen, teilt die Uni Jena mit. Darin liege der Vorteil des neuen Zellulose-Implantats, das zwei unterschiedliche Oberflächen besitzt.

Das schwammartige Implantat hat einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter. Durch Bioaktivierung mit Kalziumphosphat-Nanopartikeln an der Unterseite kann es mit dem Knochen verwachsen. Das Projekt wird mit insgesamt vier Millionen Euro gefördert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »