Ärzte Zeitung, 08.09.2010

Krebs: Erhalt der Blase ohne Spätfolgen

BOSTON (ars). Bei muskelinvasivem Blasenkrebs sind radikale Zystektomie oder blasenschonende Dreifachbehandlung mit Tumorresektion, Bestrahlung und Zytostatika möglich. Forscher aus Boston haben die urogenitale und gastrointestinale Toxizität beider Ansätze in einer Studie mit knapp 300 Patienten über mehr als fünf Jahre verglichen.

Demnach haben Patienten durch die Therapie, die ihre natürliche Blasen erhält, auf längere Sicht nicht vermehrt Gesundheitsschäden zu befürchten. Das gilt unabhängig von Tumorparametern, Alter und Geschlecht (Uro-News 2010; 1: 58).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

17.18Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigen sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »