Ärzte Zeitung, 09.03.2004

Pluspunkte für lange Wirkdauer von Tadalafil

FRANKFURT/MAIN (hsr). Männer mit erektiler Dysfunktion (ED), die Tadalafil (Cialis®) einnehmen, schätzen an der Arznei besonders deren lange Wirkdauer von bis zu 36 Stunden: In einer aktuellen EMNID-Befragung sind 92 Prozent der Männer mit diesem breiten Wirkzeitfenster zufrieden gewesen, 61 Prozent sehen darin sogar die entscheidende Produkteigenschaft.

Die Ergebnisse einer jetzt ausgewerteten Telefon- und Online-Befragung hat Professor Uwe Hartmann aus Hannover vorgestellt. Befragt wurden 221 Anwender von ED-Präparaten, darunter 75 Anwender des Phosphodiesterase-5-Hemmers Tadalafil. Die Akzeptanz der Arznei spiegele sich auch darin wider, daß 90 Prozent der Männer mit Wirksamkeit und Verträglichkeit zufrieden waren, sagte Hartmann bei einer Veranstaltung von Lilly ICOS in Frankfurt am Main.

Einen entscheidenden Einfluß auf die Zufriedenheit hatte dabei die Wirkzeit von bis zu 36 Stunden. Drei Viertel der Patienten gaben auch an, die Substanz weiter zu empfehlen. Wichtig für die Wahl des Präparates bleibt die Beratung durch Ärzte: 46 Prozent der Männer ließen sich bei ihrer Entscheidung für Tadalafil davon leiten, knapp die Hälfte bezeichneten das Arztgespräch als ausschlaggebende Informationsquelle.

Neuen Erkenntnissen zur Wirkzeit des Medikaments trägt jetzt auch die EU-Zulassungsbehörde EMEA Rechnung: Seit Februar wird Tadalafil in der geänderten Gebrauchsinformation nicht nur mehr eine Wirksamkeit von bis zu 24, sondern von bis zu 36 Stunden attestiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Zwei Gläser Wein? Das lass lieber sein!

Wer täglich mehr als zwei Gläser Wein leert, hat ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ob ein Komplettverzicht ratsam ist, bereitet Forschern noch Kopfzerbrechen. mehr »

Warum der Brexit körperlich krank macht

Übelkeit und Kurzatmig: Blogger Arndt Striegler hat mit seiner Hausärztin über seinen Gesundheitszustand und den Austritt aus der EU geredet – und einen Zusammenhang am eigenen Leib festgestellt. mehr »

Nach der Wahl muss Vernetzung auf die Agenda!

Gesundheitsminister Gröhe gibt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode: Die stärkere Vernetzung der Akteure müsse dann höchste Priorität haben. Der Innovationsfonds soll zur Dauereinrichtung werden. mehr »