Ärzte Zeitung, 30.03.2005

Von ED-Therapie profitieren auch Partnerinnen

ISTANBUL (eb). Erhalten Männer mit erektiler Dysfunktion (ED) eine Therapie mit dem PDE-5-Hemmer Vardenafil, profitieren auch die Sexualpartnerinnen dieser Männer davon. Das hat eine Studie mit knapp 460 Teilnehmern ergeben - die Hälfte davon waren Frauen.

Die Studie wurde jetzt beim Europäischen Urologie-Kongreß in Istanbul in der Türkei vorgestellt. In der Untersuchung erhielten 229 Männer mit ED über zwölf Wochen eine Therapie mit Vardenafil (Levitra®) oder Placebo.

In der Vardenafil-Gruppe gelang 68 Prozent der Männer der Koitus, in der Placebo-Gruppe nur 28 Prozent, teilt das Unternehmen Bayer Healthcare mit. 66 Prozent der Frauen von Männern in der Vardenafil-Gruppe gaben an, daß sich ihr Sexualleben deutlich verbessert hatte, dagegen waren nur 32 Prozent der Frauen mit Männern aus der Placebo-Gruppe dieser Überzeugung.

Insgesamt waren 53 Prozent der Männer mit Vardenafil mit ihrer erektilen Funktion zufrieden, dagegen waren es nur elf Prozent der Männer mit Placebo. Ebenfalls 53 Prozent der Frauen von Männern mit Vardenafil waren mit der erektilen Funktion ihrer Männer zufrieden, dagegen nur 17 Prozent der Frauen von Männern, die in der Studie Placebo einnahmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »