Ärzte Zeitung, 27.08.2004
 

Neue Luftbrücke für Darfur-Hilfe

BERLIN (eb). Angesichts der wachsenden Krise in Darfur errichtet das Internationale Komitee vom Roten Kreuz von Genf aus eine weitere Luftbrücke. In sechs Flügen werden 720 Tonnen Hilfsgüter und Geländefahrzeuge nach Darfur transportiert, teilt das Deutsche Rote Kreuz in Berlin mit. Ziel der neuen Luftbrücke ist es, die Tausenden von Notleidenden zu erreichen, die immer noch keine humanitäre Hilfe erhalten haben.

Eine Antonov 124 - eines der größten Frachtflugzeuge der Welt - wird auf sechs Flügen 55 Lastwagen, 27 Geländefahrzeuge, zehn Zelthangars, medizinische Ausrüstung, Medikamente, Wasser- und Kraftstofftanks und sonstiges Material transportieren. Vor Ort werden Dutzende von Konvois die meisten Hilfsgüter und Ausrüstungen durch schwieriges Gelände, das wegen der derzeitigen Regenfälle noch schwerer befahrbar wurde, in die drei abgelegenen Hauptorte von Darfur bringen.

Topics
Schlagworte
Panorama (31017)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »