Ärzte Zeitung, 20.06.2005

Unicef plant weitere drei Jahre Tsunami-Hilfe

BERLIN (ddp.vwd). Knapp sechs Monate nach der schweren Flutkatastrophe in Südasien ist nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerks Unicef der Wiederaufbau in den betroffenen Regionen gut vorangekommen. "Dank der weltweiten Spendenbereitschaft" sei "kein Kind an Seuchen oder Mangelernährung gestorben", sagte Anton Susanto, Sprecher von Unicef Indonesien in Berlin.

Nach Schätzungen der Organisation braucht mindestens ein Drittel der Kinder im Flutgebiet langfristig psychologische Hilfe. Allein in Indonesien haben 35 000 Kinder ihre Mutter, ihren Vater oder beide Elternteile verloren. Unicef plant nach eigenen Angaben für den Wiederaufbau einen Zeitrahmen von drei bis fünf Jahren ein.

Topics
Schlagworte
Panorama (30867)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

In kleinen Schritten zum Normalgewicht

Manch eine Adipositas-Therapie scheitert daran, dass die geforderte große Gewichtsabnahme Betroffene abschreckt. Forscher plädieren nun dafür, die Stoffwechsel-gesunde Adipositas als erstes Therapieziel zu definieren. mehr »

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »