Ärzte Zeitung, 26.02.2007

Vietnamopfer hat Narbenschmerz

OSNABRÜCK (dpa). Die als "Napalm-Mädchen" aus dem Vietnamkrieg bekannt gewordene Kim Phuc leidet immer noch unter den Folgen eines US-Bombenangriffs vom 8. Juni 1972. "Meine Narben schmerzen. Vor allem, wenn das Wetter wechselt", sagte die 43-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe).

Bilder des US-Fotografen Nick Ut von dem schreiend aus ihrem brennenden Heimatdorf laufenden Mädchen waren damals um die Welt gegangen. Den Fotografen habe sie nicht aus den Augen verloren. "Ich habe erst später erfahren, dass Nick Ut, der das berühmte Foto geschossen hat, mich in ein Krankenhaus gebracht hat. Ich nenne ihn bis heute nur Onkel Ut", sagte Kim Phuc. Heute reist die 43-Jährige als Unesco-Botschafterin um die Welt und hält Vorträge.

Topics
Schlagworte
Panorama (30939)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »