Ärzte Zeitung online, 06.02.2012

Tsunamialarm auf den Philippinen

MANILA (dpa). Ein starkes Erdbeben hat die Zentralphilippinen am Montag erschüttert. Die regionalen Behörden lösten Tsunamialarm aus.

Sie riefen die Küstenbewohner der nahe gelegenen Inseln Negros und Cebu zu erhöhter Wachsamkeit auf. Es könnten gefährliche Wellen entstehen. Ein Kind wurde von einer einstürzenden Mauer erschlagen, teilte der Zivilschutz mit.

Die US-Geologiebehörde USGS korrigierte die Stärke des Bebens mehrfach, auf zuletzt auf 6,7. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie sprach von einer Stärke von 6,9.

Das Zentrum des Bebens lag nach USGS-Angaben 573 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila, zwischen den Inseln Negros und Cebu in etwa 20 Kilometern Tiefe.

Das philippinische Institut berichtete von Schäden an Gebäuden, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. "Das war ein ziemlich starkes Beben, wir rechnen mit Schäden", sagte die Seismologin Ishamel Narag.

In der Provinz Iloilo rannten die Menschen in Panik auf die Straßen. Der Schulunterricht wurde vorzeitig beendet und Behörden schlossen.

Topics
Schlagworte
Panorama (32320)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »