Ärzte Zeitung, 16.11.2012

Fußball

Schaden Kopfbälle dem Gehirn?

Bei Fußballspielern eines deutschen Clubs wurden mit einem MRT-Verfahren Zeichen leichter Traumata gefunden.

BOSTON. Beeinträchtigen regelmäßige Kopfbälle das Gehirn? Forscher um Dr. Inga Körte von der Harvard Medical School in Boston haben das mit Diffusions-Tensor-Bildgebung untersucht (JAMA 2012; 308: 1859).

Die Schichtbilder von zwölf Fußballspielern wurden dabei mit denen von Schwimmern verglichen.

Keiner der Teilnehmer hatte eine Gehirnerschütterung oder andere neurologische Leiden gehabt.

Nur bei den Fußballspielern fand man in der speziellen MRT-Sequenz eine auffallend veränderte Diffusion von Wassermolekülen in der weißen Substanz verschiedener Hirnareale, etwa frontoorbital und im vorderen Corpus callosum.

Dies ist typisch für leichte Schädel-Hirn-Traumata. (eis)

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