Klinikmanagement

Betreiber: Klinikreform befördert traditionelle Frankfurter Geburtshilfestation ins Aus

Mehr als 82.000 Kinder sind dort im Laufe der Zeit auf die Welt gekommen – nun schließt in Frankfurt zum 1. Juli die Geburtshilfestation im DGD Krankenhaus Sachsenhausen.

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Frankfurt/Main. In Frankfurt schließt zum 1. Juli die Geburtshilfestation im DGD Krankenhaus Sachsenhausen. „Dieser Schritt fällt uns alles andere als leicht“, wird Dr. Claudia Fremder, die gemeinsam mit Hubertus Jaeger die Geschäftsführung des traditionsreichen Frankfurter Hauses bildet, in einer Unternehmensmitteilung vom Montag zitiert..

Im Zuge der bevorstehenden Krankenhausreform müsse man das Haus vor dem Hintergrund der geforderten Konzentration von Leistungen neu aufstellen und sich daher auf bestimmte Leistungsbereiche fokussieren. „Dazu zählt zum Beispiel die Diabetologie, denn das DGD Krankenhaus Sachsenhausen ist die älteste Diabetes-Fachklinik Europas“, erläutert Fremder.

Das Adipositas-Referenzzentrum sei das deutschlandweit größte Zentrum für Adipositas- und Diabeteschirurgie und genieße auch im Ausland einen hervorragenden Ruf. „Auch die Allgemeine Innere Medizin und die Allgemeine Chirurgie, die Zentrale Notaufnahme sowie die Gastroenterologie zählen zu den zukunftsfähigen Gebieten. Außerdem bleibt die Gynäkologie an unserem Krankenhaus erhalten“, so die Geschäftsführerin.

Mit den genannten Schwerpunkten „sind wir überzeugt davon, dass wir uns auf einem zukunftsfähigen Weg befinden. Unser Krankenhaus bleibt ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet und auch darüber hinaus“. Doch die Geburtshilfe werde man künftig nicht mehr anbieten können, „wir werden die Abteilung am 1. Juli schließen.

Das fällt uns extrem schwer, denn schon seit 1927 gibt es diese Abteilung in unserem Krankenhaus und seither kamen hier mehr als 82.000 Kinder zur Welt“, sagt Fremder. (eb)

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