Ärzte Zeitung, 17.06.2013

Flutgebiete

Gefahr von Kolibakterien in Badeseen

ERLANGEN. Wegen gesundheitlicher Risiken rät das Landesamt für Gesundheit (LGL) vom Schwimmen in vielen Badeseen in den bayerischen Hochwassergebieten ab.

"Ich würde empfehlen, in den betroffenen Regionen noch nicht in den Seen zu baden", sagte LGL-Sprecherin Katrin Grimmer in Erlangen.

Nach Starkregen oder Hochwasser bestehe die Gefahr, dass von Äckern Gülle in die Seen geschwemmt werde. Kolibakterien könnten dann zu Magen-Darm-Erkrankungen führen. Anfällig seien besonders kleine Kinder und ältere Menschen. "Auch Entzündungen an offenen Hautstellen sind denkbar."

Weitere Gefahren sah Grimmer durch herumtreibende Gegenstände und Verunreinigungen durch Öl. Schwimmer sollten sich in jedem Fall vor dem Baden über die Wasserqualität informieren. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30872)
Bayern (751)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »