Ärzte Zeitung, 28.06.2013

Seltene Krankheiten

Preis für Bonner Krebsstiftung Kinderaugen

BERLIN. Das Bonner Projekt "Weiß sehen" der Kinderaugen-Krebsstiftung erhält den diesjährigen ACHSE-Central Versorgungspreis für chronische seltene Erkrankungen. Die Auszeichnung wird am Samstag in Düsseldorf verliehen.

Schätzungsweise 40 bis 60 Kinder erkranken jährlich in Deutschland an Augenkrebs. Obwohl die Symptome relativ eindeutig und auch für Laien gut erkennbar sind, werden sie häufig übersehen.

Bei zu später Diagnose muss das Auge durch eine Prothese ersetzt werden. Unbehandelt führt die Krankheit zum Tod.

Das Projekt "Weiß sehen" macht Kinderärzte und Eltern mit Informationsmaterial und Plakaten auf die Krankheit aufmerksam. Für die wissenschaftliche Untermauerung der Früherkennung finanziert die Stiftung zudem eine Studie der Universität Essen.

Der Versorgungspreis wird vom Generali Zukunftsfonds unterstützt und ist mit 10.000 Euro dotiert. In ACHSE sind die Selbsthilfegruppen der Patienten mit seltenen Krankheiten organisiert. (HL)

Topics
Schlagworte
Panorama (33258)
Organisationen
Generali (91)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »