Ärzte Zeitung online, 23.01.2014

Elf-Monate-Statistik

Weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr

WIESBADEN. Auf deutschen Straßen sind in den ersten elf Monaten 2013 weniger Menschen gestorben und verletzt worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Unfälle ging ebenfalls zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Genau 3038 Fußgänger, Zweiradfahrer und Autoinsassen kamen von Januar bis November ums Leben. Das waren 9,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2012.

Verletzt wurden bei Unfällen 344 200 Verkehrsteilnehmer, ein Rückgang um 4,0 Prozent. Die Polizei nahm rund 2,2 Millionen Unfälle auf, das waren 0,9 Prozent weniger.

Nach einer Schätzung der Statistiker von Anfang Dezember 2013 sind im vergangenen Jahr insgesamt rund zehn Prozent weniger Menschen gestorben als im Vorjahr und damit insgesamt weniger als 3300. Die Zahlen für Dezember stehen aber noch nicht genau fest.

Allein im November kamen 259 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 16 weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Allerdings gab es mehr Verletzte: 30.800 Menschen trugen bei Unfällen leichte oder schwere Blessuren davon. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (dpa)

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