Ärzte Zeitung, 27.01.2014

Studie

OECD warnt vor Flut im Großraum Paris

PARIS. Ein für Paris befürchtetes extremes Hochwasser der Seine würde nach einer OECD-Studie bis zu fünf Millionen Menschen betreffen. Eine Jahrhundertflut im Großraum Paris wie etwa 1910 hinterließe Schäden von bis zu 30 Milliarden Euro.

Hinzu kommt nach Berechnung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ein Minus von bis zu 60 Milliarden Euro beim Bruttoinlandsprodukt in den ersten fünf Jahren nach einem solchen Hochwasser. Etwa 400.000 Arbeitsplätze wären betroffen.

Während einer OECD-Tagung am Freitag in Paris forderten Experten eine intensivere Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um die Prävention zu verbessern. Gerade die lange Phase ohne größeres Hochwasser habe das Bewusstsein für die Gefahren etwa bei Unternehmen und Bevölkerung verdrängt.

"Paris ist im Vergleich zu anderen Regionen in Europa oder Asien weniger geschützt", warnte Stéphane Jacobzone, einer der Autoren der OECD-Studie. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »